Aromatherapie macht Schule

Zitrone und Lavendel fördern die Konzentration im Klassenzimmer

Düfte haben einen direkten Zugang in unser Gehirn und können mehr als nur Emotionen zu wecken. Entsprechende Studienergebnisse inspirierten den Sachbuchautor Axel Meyer und eine Lehrerin zu einem Projekt, in dem sie herausfinden wollten, ob Naturdüfte lernen, Aufmerksamkeit und Konzentration im Klassenzimmer beeinflussen können – und welche Düfte dafür am besten geeignet sind.

Jeden Tag und überall sind wir Menschen umgeben von Gerüchen, die für unseren Alltag e1ne enorme Bedeutung haben. Das zeigen einige Redewendungen wie- “die zwei können sich gut riechen” bei Sympathie oder ,.da stinkt es mir gewaltig” in unangenehmen Situationen. Beide Beispiele sprechen über Emotionen, die in der jeweiligen Situation geweckt werden.

Düfte haben einen direkten Zugang in unser Gehirn; sobald Duftmoleküle beim Riechen an unsere Nasenschleimhaut gelangen, folgt sofort der Weitertransport der Botschaften und Signale an das limbisehe System, das für die Verwaltung unserer Erinnerungen und Gefühle zuständig ist.

Doch Düfte können noch viel mehr. Beim Riechen belebender Düfte wie Zitrone kann man feststellen, dass im Körper Botenstoffe, sogenannte Neurotransmitter gebildet werden, die im Gehirn Aufmerksamkeit und Konzentration bewirken. Das wurde in verschiedenen Studien untersucht und mehrfach wissenschaftlich bestätigt.

Unter anderem konnte in japanischen Schreibbüros, die mit Zitrone beduftet wurden, eine signifikante Senkung der Fehlerquote gemessen werden. Das Gute daran ist, dass der Duft darüber hinaus sehr beliebt ist und der Arbeitsraum mit einer angenehm frischen Energie durchströmt wird.